05.11. +++ Komisch

Markus Hering als Dutrécy und Johannes Zirner als Neffe Armand in ICH ICH ICH (Foto Johannes Pohlmann, von www.residenztheater.de)
Markus Hering als Dutrécy und Johannes Zirner als Neffe Armand in ICH ICH ICH (Foto Andreas Pohlmann, von www.residenztheater.de)

Ich bin heute darauf hingewiesen worden (Danke, Marion), dass es theater- und/oder literaturwissenschaftlich sehr schwierig ist, die Gattung der Komödie – heute – zu definieren. Das stimmt. Früher, als die Welt noch in Ordnung war, kamen in Komödien mal keine Toten vor und es ging um Liebe. Humor war zweitrangig, ausschlaggebend für die Gattungszuordnung waren die Leichen, die ein Dichter auf dem Kerbholz hatte. Wobei „keine“ Leiche Auslegungssache war, also wenn jetzt ein Gangsterboss oder Schurke oder so starb, um die Handlung in Gang zu bringen, konnte das immer noch als Komödie zählen. Aber heutzutage kann man sich ja noch nicht mal mehr im Fernsehen darauf verlassen, dass Komödien nicht plötzlich ins politisch Korrekte abrutschen und plötzlich zur Öko-Doku-Fiction werden. Naja.

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07.02. +++ Weltbilder

Kim Catrall als vulkanische Extremistin sollte eigentlich jeden Zweifel am Kunstcharakter von THE UNDISCOVERED COUNTRY zerstreuen (Foto von https://neatnik2009.files.wordpress.com)
Kim Catrall als vulkanische Extremistin sollte eigentlich jeden Zweifel am Kunstcharakter von THE UNDISCOVERED COUNTRY zerstreuen (Foto von https://neatnik2009.files.wordpress.com)

Das ist ein bisschen heikel, soviel will ich gleich voraus schicken. Bei Werken wie 2001 – A SPACE ODYSSEY haben wir wahrscheinlich kein Problem, uns darauf zu einigen, dass es Kunst ist. Aber ein Star Trek Film? Ich habe heute den sechsten Kinofilm der Reihe, THE UNDISCOVERED COUNTRY, wieder einmal angeschaut, es wird etwa das sechste Mal gewesen sein, denn ich mag viele dieser Filme um Kirk, Spock, Janeway, Sisko und wie sie alle heißen. „07.02. +++ Weltbilder“ weiterlesen