23.02. +++ Der Hammer

Die waren aber auch der Hammer: Ella Fitzgerald und Louis Armstrong (Bild von pixshark.com)
Die waren aber auch der Hammer: Ella Fitzgerald und Louis Armstrong (Bild von pixshark.com)

Manche Künstler können machen was sie wollen, man sitzt/steht/liegt einfach mit offenem Mund dabei und denkt sich: Wow. Louis Armstrong gehört für mich in diese Kategorie. Ich hab früher beispielsweise gedacht, der Herr Armstrong hätte gut Trompete gespielt. Mittlerweile habe ich da eine etwas differenziertere Meinung, die ungefähr so geht: Satchmo war ein genialer Musiker, zumindest ein genialer Jazzer, der die Musik im ganzen Körper gespielt hat, aber entweder hat er sich immer alter Gießkannen bedient, um den einem Blechblasinstrument ähnlichen Klang zu erzeugen, oder er hat das, was aus der Trompete rauskam, absichtlich so verknödelt, dass er wie eine Wellblechhütte klang. ABER: Es trotzdem noch geil. So wie genialer Trash. „23.02. +++ Der Hammer“ weiterlesen

03.02. +++ Trotzdem

John Keats, 1795-1821, Portrait von William Hilton (Foto von www.de.wikipedia.org)
John Keats, 1795-1821, Portrait von William Hilton (Foto von www.de.wikipedia.org)

Mein heutiges Kunstwerk ist vergleichsweise klein, was den Vorteil hat, dass ich es diesem Blogbeitrag in Gänze beifügen kann. Es handelt sich um ein Sonett von John Keats, einem meiner absoluten Lieblingsdichter, WHEN I HAVE FEARS THAT I MAY CEASE TO BE. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie autobiografisch dieses Gedicht ist: Da spricht ein Schriftsteller, der sich fragt, ob er jemals große Kunst machen wird, oder vorher sterben.

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