20.03. +++ Im Kleinen

Einer muss ja für spirituelle Ordnung sorgen: The boy who lived (Bild von www.pinterest.com)
Einer muss ja für spirituelle Ordnung sorgen: The boy who lived (Bild von www.pinterest.com)

Eine wesentliche Zutat für Kunst liegt in der Selbstbeschränkung des Künstlers. Wenn ich einen Tisch aus Holz nachbaue, um einen hölzernen Tisch abzubilden, dann erhalte ich vielleicht einen tollen Tisch, aber keine Kunst. Wenn ich Papier und einen Bleistift dazu benutze, siehts schon ganz anders aus, obwohl der Tisch deutlich weniger benutzbar sein dürfte. Der Umweg über ein anderes Medium macht die Beschaffenheit der Dinge sichtbar, und manchmal gehts auch einfach nur darum, Sachen in den richtigen Rahmen zu legen/stellen/setzen, damit sie sichtbar und so zu Kunst werden. Das liebste Objekt der Kunst ist natürlich der Mensch, der seit Menschengedenken und darüber hinaus unter Nutzung aller möglichen verfügbaren Medien abgebildet wurde und wird. Im Zeitalter des Postpost, kurz Popo, bedient sich der Künstler von Welt natürlich gern aus dem Fundus bereits vorhandener Formen und Sachen, statt was Eigenes zu entwickeln. Zum Beispiel Playmobilfiguren. Nein, keine Bange, das wird kein Beitrag über meinen eigenen Quatsch, sondern vielmehr möchte ich ein paar Annäherungen an das „Medium“ Playmobil vorstellen.

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