Lessing lebt!

Eine innovative App zu entwickeln, die kulturelle Inhalte und authentische Orte verbindet und dabei NICHT zum Gähnen langweilig ist – das ist keine Aufgabe, die sich von selbst erledigt. Ich weiß wovon ich rede, 2013-2014 habe ich in Zusammenarbeit mit der Uni Ulm selbst zwei Augmented Reality Apps für das Theater Ulm mitentwickelt („Apparition“ und „Donauflieger“). Dabei war ich natürlich „nur“ für den inhaltlichen Teil zuständig. „Lessing lebt!“ weiterlesen

04.02. +++ Einheitsgrau

August Zirner als NATHAN DER WEISE (Foto: www.fjs-foto.de)
August Zirner als NATHAN DER WEISE (Foto: www.fjs-foto.de)
Schlechte Theaterkritiken, Verrisse, sind meistens auch schlecht geschrieben. Gute Theaterkritiken sind auch oft schlecht geschrieben, aber das stört dann die Wenigsten. Was mich persönlich an schlecht geschriebenen Theaterkritiken nervt, ist, dass der Verfasser sich zum Korrektor aufschwingt und den dummen Theatermachern im Namen des Autors oder anderer Instanzen (nicht zuletzt seiner eigenen Einsichten ins Werk oder die Regiekunst im allgemeinen) die Fehler in der Inszenierung rot anstreicht. Natürlich kommt jeder Zuschauer, sogar Kritiker, mit Erwartungen ins Theater, und sei es auch nur die, dass es möglichst schnell vorbei ist. Aber wie bei jedem Kommunikationsprozess wärs schön, zumal wenn man sich zu einer Bewertung anschickt, den anderen, bzw. hier die Kunst, erstmal an seinen/ihren eigenen Maßstäben zu messen. Was bedeutet, dass man sich an die mühevolle Aufgabe machen muss, herauszufinden, was dem Künstler wohl wichtig war.

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