PHONE HOME – Theater Vernetzt!

PHW 100316 21Wann hast du zuletzt nach Hause telefoniert? Wie bleiben wir in Verbindung? Ist der Schmerz oder die Freude größer, wenn wir uns hören und sehen – aber nicht spüren? Die Finger tanzen einen Sehnsuchtstanz auf dem Zauberspiegel des Handys.

Wir leben in einer global vernetzten Welt. Die Tatsache, dass seit Monaten hunderttausende Geflüchtete nach Europa kommen, hat mit wirtschaftlicher Not, mit Konflikten und Kriegen, aber mehr noch mit der Tatsache zu tun, dass Informationen über die Möglichkeiten von Flucht und Migration überall auf der Welt verfügbar sind. Nicht nur die Geflüchteten, auch Politik, Hilfsorganisationen, Firmen bemühen sich intensiv durch internationale Kommunikation der Krise Herr zu werden. Damit wird das Internet zum zentralen Ort, an dem sich Flucht manifestiert. Mit dem international vernetzten Theaterprojekt PHONE HOME beschreiten wir einen neuen Weg der Theaterarbeit: Theatermacher aus drei Ländern erarbeiten gemeinsam ein Stück, das gleichzeitig auf drei Bühnen in London, München und Athen gespielt und über Videokonferenzen miteinander verbunden ist. Dabei geht es um eine Frage: Wie kommunizieren wir über Flucht und Migration? „PHONE HOME – Theater Vernetzt!“ weiterlesen

28.08. +++ Gebrauchsanleitung

imageIch freue mich, auch hier im Artwork-Blog auf die Startnext-Kampagne für mein neues Theaterprojekt GEBRAUCHSANLEITUNG FÜR ELTERN UND ANDERE PSYCHOS hinweisen zu dürfen. Startnext, das wissen wahrscheinlich viele von euch, ist eine Crowdfunding-Plattform, auf der hauptsächlich Kunst- und Kulturprojekte ihre Unterstützung durch eine möglichst große Gruppe von Menschen organisieren. In unserem Projekt geht es darum, möglichst lustvoll und unterhaltsam Fakten zum Thema „psychische Krankheiten“ zu vermitteln, und zwar für Menschen ab 14 Jahre. Im folgenden ein Blogartikel, den ich auch auf Startnext veröffentlicht habe: „28.08. +++ Gebrauchsanleitung“ weiterlesen

16.01. +++ Punkstille

Eines lässt sich jetzt schon sagen
EINES LÄSST SICH JETZT SCHON SAGEN: Ein tolles Ensemble (Foto: www.i-camp-muenchen.de)

Um die Welt zu erklären, oder zumindest zu verstehen, bräuchte man ein Modell von ihr, das deutlich größer sein müsste als die Welt. Ist also nichts, mit verstehen oder erklären, aber verändern können wir sie. Glauben wir wenigstens, aber das würde jetzt zu weit führen. Der Theaterabend, den ich heute im i-Camp verbringen durfte, macht vorderhand immer wieder Anstalten zur Welterklärung, seine Stärke liegt aber weit jenseits von Worten, Logik und Erklärungen; es ist nicht der Makrokosmos, sondern der Mikrokosmos der fünf Akteure, der in der Stille zwischen denn Worten seine Wirkung entfaltet. „16.01. +++ Punkstille“ weiterlesen