11.10. +++ Vakuum

Wissen Sie, wie die Nibelungen sterben? In einer von Etzel, dem Hunnenkönig, ausgeräucherten Halle. Was für eine apokalyptische Geschichte. Falke (Wotan Wilke-Möhring) und Lorenz (Petra Schmidt-Schaller). (Bild von www.daserste.de)
Wissen Sie, wie die Nibelungen sterben? In einer von Etzel, dem Hunnenkönig, ausgeräucherten Halle. Was für eine apokalyptische Geschichte. Falke (Wotan Wilke-Möhring) und Lorenz (Petra Schmidt-Schaller). (Bild von www.daserste.de)

Sie haben ja schon gemerkt, dass die Frequenz stark nachgelassen hat, mit der ich mich an dieser Stelle äußere. Was Schade ist, weils mir eigentlich viel Spaß macht – aber die Pflicht ruft oft in andere Richtungen. Deswegen fasse ich mich auch heute sehr kurz, aber dieser Tatort – VERBRANNT – kann nicht unkommentiert bleiben, weil er richtig krass gut war. Eigentlich sogar besser als der Wiesn-Tatort vor drei Wochen, weil allgemeiner. Alkoholismus und Sexismus sind auch ein massives Problem unserer Gesellschaft, aber kein so akut virulentes wie Fremdenfeindlichkeit, das Gefühl von Überforderung von staatlicher Seite und die Gefahr, dass Feuerzeuge gezückt werden. Ein dickes Kompliment sowohl an den Drehbuchautor Stefan Kolditz als auch an die Regie von Thomas Stuber und das Schauspielensemble. „11.10. +++ Vakuum“ weiterlesen

22.03. +++ Keine Grautiere

Krasses Understatement: Karow (Mark Waschke) ist keine Nummer drei (Bild von www.daserste.de)
Krasses Understatement: Karow (Mark Waschke) ist keine Nummer drei (Bild von www.daserste.de)

Berlin ist ein bisschen schneller, schriller und bunter zu als anderswo in der Republik, deshalb verliert die Auftaktfolge des neuen Tatortteams aus Berlin mit Meret Becker aka Nina Rubin und Mark Waschke als Robert Karow keine überflüssige Zeit mit Exposition, sondern steigt gleich mal knietief in eine Badewanne voller menschlichem Blut. Mit diesem Auftakt haben Regisseur Stephan Wagner, seine Schauspieler, vor allem aber auch Drehbuchautor Stefan Kolditz die Latte richtig hoch gehängt.

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