22.02. +++ In der Stille

Armin Rohde und Joachim Król in DAS HAUS AM ENDE DER STRASSE (Bild von www.daserste.de)
Armin Rohde und Joachim Król in DAS HAUS AM ENDE DER STRASSE (Bild von www.daserste.de)

Lakonie ist nicht alles. Oder anders gesagt: Knappheit allein macht noch keine Kunst. Aber wenn mans richtig macht… Ich hab es an dieser Stelle schon häufiger festgestellt, dass Kunst in der Stille statt findet. Das gilt für Musik oder für den Raum zwischen den Worten. Es gilt aber auch für Schauspieler. „22.02. +++ In der Stille“ weiterlesen

29.01. +++ Körpersprachgewaltexzess

Eine der wenigen zeitgenössischen Shakespeare-Illustrationen (Quelle: Wikipedia)
Eine der wenigen zeitgenössischen Shakespeare-Illustrationen, das so genannte „Peacham Drawing“ (Quelle: Wikipedia)

Ein alternder, noch immer erfolgreicher Feldherr kehrt nach Hause zurück. Von den einst zwanzig Söhnen sind die meisten schon gefallen, fürs Vaterland. Auch von diesem „Sieg“ über die Goten bringt er wieder die Leichen von Söhnen mit. Das Volk von Rom dient ihm die Kaiserwürde an – aber er hat eine sehr fest gefügte Vorstellung von seiner Rolle im System des Staates, er will dienen. Und das wird ihm zum Verhängnis. Er verliert bis auf einen Sohn alle anderen, seine Tochter wird vergewaltigt, ihre Hände abgeschlagen und ihre Zunge herausgerissen, er selbst verliert eine Hand – und das sind noch nicht alle Toten, die in diesem Stück beklagt werden. „29.01. +++ Körpersprachgewaltexzess“ weiterlesen